Psychische Erkrankungen wie z.B. Depression, Schizophrenie, Suchterkrankungen und Alzheimer stehen am morgigen 22. Juli im Fokus beim Telefonforum von 15 bis 17 Uhr. Hier können Sie den Experten des Klinikums Niederlausitz Ihre Fragen stellen.

Auf einmal ist vieles anders … Zum Beispiel im Straßenverkehr. „Plötzlich fehlt beim Autofahren die frühere Routine und notwendige Verkehrssicherheit. Dies kann durchaus ein Zeichen einer Alzheimer-Erkrankung sein“, sagt Dr. med. Karsten Wolff, Chefarzt im Zentrum für Psychosoziale Gesundheit (ZfPG), Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Facharzt für Psychosomatische Medizin.

Das zum Klinikum Niederlausitz gehörende Zentrum bietet Menschen mit einer seelischen Krankheit oder seelischen Überbelastung und deren Angehörigen Hilfe. Erste Erkenntnisse einer möglichen Alzheimer-Erkrankung können beispielsweise aus der speziell angebotenen Gedächtnissprechstunde gewonnen werden. „Oft sind es jedoch Angehörige, welche die Symptome erkennen. Diese wollen wir ermutigen, sich gemeinsam mit dem Betroffenen professionelle Hilfe zu suchen“, meint Dr. med. Karsten Wolff und ergänzt: „Bei der Behandlung und Therapie von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist die Unterstützung von Angehörigen unabdingbar.“

Mit Hilfe modernster Diagnose- und Therapieverfahren werden Patienten im Klinikum Niederlausitz kurzfristig in einer Akutphase oder langfristig in begleitenden ambulanten Therapien stabilisiert, unterstützt oder geheilt. Die Ausstattung der Stationen ist modern, vielfältig und gestattet es, alle Verfahren der modernen psychiatrischen Diagnostik anzuwenden. „Außerdem können wir viele innovative Therapieformen anbieten, wie etwa die Licht-, Aroma- und tiergestützte Therapie. Zudem stehen spezielle Mutter/Vater-Kind-Behandlungsplätze und Werk- sowie Sporträume zur Verfügung“, so Dr. med. Karsten Wolff, dem ein weiterer Fakt am Herzen liegt: „Die moderne Psychiatrie bietet Betroffenen und ihren Angehörigen professionelle Hilfe in einer freundlichen, angenehmen Atmosphäre.“ Mit insgesamt 136 Betten ist das Zentrum eine der bettenstärksten Kliniken und weiter wachsenden Abteilungen des gesamten Klinikums. Neben dem stationären Bereich in Senftenberg gehören dazu auch zwei psychiatrische Institutsambulanzen und zwei Tageskliniken in Senftenberg und Lauchhammer.