Ihr Tannenbaum hat die Weihnachtszeit im Topf gut überstanden. Jetzt soll er im Garten ausgepflanzt werden. Mit großem Interesse begutachten Hund und Katze den neuen Bewohner in ihrem Revier. Kommt ein junger Baum über längere Zeit mit Urin in Berührung, führt das zur Überdüngung.

Die Folge: Der Baum geht ein. Simone Radatz von der Dubrauer Baumschule weiß Rat: „In solchen Fällen spülen Sie den Stamm mit klarem Wasser ab. Markieren allerdings mehrere Tiere ihr Revier am jungen Baum, legen Sie am besten einen Stein oder eine Wurzel als Ablenkung davor. Diese muss auf jeden Fall auch neu sein, um die Neugier der Tiere zu wecken.“ Und wie hält man Katzen davon ab, ihre Krallen am Stamm zu wetzen? „Da helfen ein Kratzschutz oder ein Drahtgeflecht, das Sie um den Baum herum anbringen“, sagt Frau Radatz.

Nützliche Tiere

Zu Weihnachtsbäumen passen auch hervorragend Schafe, genauer: Shropshire-Schafe. Die Rasse verbeißt verlässlich keine Nadelbaumtriebe. Mit ihren weichen Lippen fressen sie nur Ungräser. Eine solche Herde setzt auch die Dubrauer Baumschule seit Jahren zur Pflege ihrer Weihnachtsbaumkulturen ein: „So müssen wir nicht mit chemischen Mitteln gegen Unkraut spritzen. Die Schafe sind unser biologischer ‚Rasenmäher‘.“